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SKINFIT: 15 % Rabatt für Mitglieder

Als Mitglied der Vorarlberger Jägerschaft erhältst du bei Skinfit von 26. Oktober bis 1. November 2026 15 % Rabatt auf das reguläre Sortiment (ausgenommen Outlet). Die Aktion gilt in allen vier Vorarlberger Skinfit Shops sowie im Onlineshop.

So kommst du zu deinem Rabatt

  1. Im Shop: Aktionsflyer (PDF) an der Kassa vorzeigen – ausgedruckt oder am Smartphone
  2. Online: Bei der Bestellung den Webcode Jaegerschaft eingeben

Gültig von 26.10. bis 01.11.2026 auf das reguläre Skinfit-Sortiment, ausgenommen Outlet-Artikel.

Skinfit Shops in Vorarlberg

Skinfit Shop Dornbirn
Klostergasse 2, 6850 Dornbirn
Tel. +43 5572 890179 · skinfit.dornbirn@skinfit.at

Skinfit Shop Egg
Loco 910, 1. OG, Top 5, 6863 Egg
Tel. +43 5512 20516 · skinfit.egg@skinfit.at

Skinfit Shop Koblach
Hinterfeld 1, 6842 Koblach
Tel. +43 5523 52425 49 · skinfit@skinfit.at

Skinfit Shop Nenzing
Bundesstraße 55, 6710 Nenzing
Tel. +43 664 5646757 · skinfit.nenzing@skinfit.at

http://www.skinfit.eu

Aktionsflyer Skinfit – 15 % Rabatt für Mitglieder der Vorarlberger Jägerschaft
Aktionsflyer zum Download (PDF)
Bartflechte am Baumstamm und verschiedene Moose

Kurs: „Moose und Flechten“

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der kleinen Wunderpflanzen

Moose und Flechten gehören zu den ältesten Pflanzenformen der Erde. Allein in Österreich gibt es mehrere tausend Arten, von denen die wenigsten bekannt sind – zart, leise und oft übersehen. Doch sie tragen eine enorme Heilkraft in sich: antibakteriell, wundheilend, reizlindernd und voller Überraschungen. Auch in der Naturkosmetik und sogar in der Kulinarik sind sie ein Hype.

Der Kurs bietet einen grundlegenden Überblick über die Gruppen der Flechten und Moose und zeigt, wie Sie die Kraft dieser uralten Pflanzen für sich nutzen können. Von Hautpflege bis Immunsystem – welche Moose und Flechten unterstützen unser Wohlbefinden? Im praktischen Teil rühren wir gemeinsam pflegende Salben, Hustenmittel und Tinkturen aus den Schätzen der Natur für Ihre Hausapotheke.

+ € 45,00 Kursgebühr + € 22,00 Materialkosten

Bezahlung: bar vor Ort

Mitzubringen: Messer und Schneidbrett

Termin: Donnerstag, 26. August 2027

Uhrzeit: 18:00 – ca. 21:00

Ort: Zur Feldrast 17, 6890 Lustenau

Leitung: Dorothea Nachbaur

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über das untenstehende Formular.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Veranstaltungsanmeldung - Moose und Flechten

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  • Anmeldung

Rotwild-Kahlwildrudel mit Kälbern auf einer Waldwiese

TBC-Presseaussendung

Die Vorarlberger Jägerschaft reagiert mit deutlichem Unverständnis auf die jüngsten Aussagen der grünen Landtagsabgeordneten Christine Bösch-Vetter zur Rinder-TBC im Bregenzerwald. Mit dem Verweis auf angeblich „fehlende“ Rotwildabschüsse in der Jagdregion Bezau-Schönenbach zeichnen die Grünen ein verzerrtes Bild. Das geschieht auf dem Rücken jener, die seit Monaten gemeinsam gegen die Seuche ankämpfen: Landwirte, Älpler, Jagdnutzungsberechtigte und Jagdschutzorgane.

TBC beim Rotwild wird nicht kleingeredet

Klar ist: TBC beim Rotwild ist Realität, und die Jägerschaft nimmt sie ernst. Sie unterstützt das laufende Monitoring und arbeitet mit großem Einsatz an der Umsetzung der notwendigen Abschüsse. Gerade deshalb verlangt dieses sensible Thema eine sachliche Auseinandersetzung statt politischer Zuspitzung.

Die von Bösch-Vetter in ihrer Aussendung vom 29. September genannten Zahlen sind eine Momentaufnahme ohne jeden fachlichen Kontext. Wer die Rotwildbejagung kennt, weiß: Der weitaus überwiegende Teil der Jahresstrecke wird in den Herbst- und Wintermonaten erzielt. Nach sechs Monaten die vollständige Erfüllung eines Jahresplans einzufordern und daraus ein Versagen abzuleiten, ist entweder Unkenntnis oder bewusste Irreführung. Dass die Jägerschaft auch außergewöhnlich hohe Vorgaben verlässlich umsetzt, hat sie in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen: Trotz deutlich erhöhter Abschussvorgaben wurden die Rotwildabschusspläne auf Landesebene zuletzt sogar übererfüllt.

Fachliche Begleitung längst auf höchstem Niveau

Auch die Forderung nach einer „unabhängigen fachlichen Aufsicht des Bundes“ geht ins Leere. Die TBC-Bekämpfung liegt längst nicht mehr allein in Vorarlberger Händen. Aufgrund ihrer bundesweiten Relevanz wird sie seit Jahren von europaweit führenden Expertinnen und Experten begleitet. Federführend ist dabei die AGES in Innsbruck im Auftrag des Bundes.

Rinder-TBC an der Schnittstelle zwischen Wild und Nutztier ist ein hochkomplexes Geschehen mit einer Vielzahl von Einflussgrößen: die gemeinsame Nutzung von Flächen durch Nutz- und Wildtiere, Viehverkehr, Wilddichte und die Dynamik des Erregers. Mit der Genotypisierung der Erreger lassen sich Infektionsketten heute präzise nachvollziehen. Diese Ergebnisse sind die Grundlage für zielgerichtete Maßnahmen, ihre Interpretation erfordert jedoch Fachkenntnis. Dass Bösch-Vetter diese wissenschaftlichen Erkenntnisse in ihrer Argumentation ausblendet, spricht für sich. Politisch motivierte Erklärungen und einfache Schuldzuweisungen werden dieser Komplexität nicht gerecht. Den Vorwurf eines Interessenkonflikts an Landesrat Christian Gantner weist die Jägerschaft zurück, denn Seuchenbekämpfung verlangt abgestimmtes Handeln über Ressortgrenzen hinweg.

„Die TBC-Bekämpfung ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Veterinärbehörde, Land- und Jagdwirtschaft, und sie funktioniert in Vorarlberg grundsätzlich. Alle Beteiligten arbeiten mit Nachdruck an der Lösung des Problems. Dieser Weg wirkt, wie die Erfolge in den südlichen Landesteilen zeigen. Dass es im nördlichen Bekämpfungsgebiet länger dauert, hat auch mit einer der höchsten Nutztierdichten Österreichs und dem damit verbundenen Infektionsgeschehen zu tun. Umso unverständlicher ist es, dass nun zum wiederholten Mal mit fachlich nicht haltbaren Behauptungen Stimmung gemacht wird“, so Landesjägermeister Manfred Vonbank.

Und weiter: „Die Landwirte, Älpler und Jäger im Bregenzerwald brauchen jetzt Rückhalt statt Verunsicherung. Wer aus einer so ernsten Situation politisches Kapital schlagen will, tut das auf ihrem Rücken.“

Enttäuschung über den gewählten Weg

„Wir haben mit Frau Bösch-Vetter in der Vergangenheit mehrfach sachliche und offene Gespräche geführt und sie dabei umfassend informiert. Umso frustrierender und enttäuschender ist es, dass sie sich trotz dieses Wissens für den Weg der Verunsicherung und Stimmungsmache entscheidet“, so Vonbank.

Wenn wir TBC nachhaltig zurückdrängen wollen, brauchen wir keine gegenseitigen Schuldzuweisungen. Wir brauchen belastbare Daten, Transparenz und eine enge Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Veterinärbehörden, Wissenschaft und Jägerschaft. Dazu ist die Vorarlberger Jägerschaft weiterhin bereit.

Internationaler Bartgeierzähltag

Bartgeier gehören zu den imposantesten Bewohnern des Hochgebirges, welche seit Beginn ihrer Wiederansiedlung im Jahr 1986 in verschiedenen Bereichen der Alpen eine neue (alte) Heimat gefunden haben. Mittlerweile gibt es im gesamten Alpenbogen 98 Bartgeierreviere. In Vorarlberg konnte bislang zwar noch keine erfolgreiche Brut nachgewiesen werden, Durchzügler und Brutversuche nehmen jedoch zu.

Um ein möglichst genaues Bild des aktuellen Bartgeierbestands zu erhalten, finden jeden Herbst die internationalen Bartgeier-Beobachtungstage statt – heuer von 10. bis 18. Oktober 2026.

Schwerpunkt der Beobachtungstage liegt auf Samstag, dem 10. Oktober 2026. Während des Internationalen Zähltages wird im Zeitraum zwischen 09 bis 15 Uhr nach den „Giganten der Lüfte“ Ausschau gehalten. Dabei sollte die Beobachtungszeit mindestens im Zeitraum zwischen 10 bis 14 Uhr liegen.

Auch für Vorarlberg ist eine koordinierte Zählung geplant. Besonders gute Chancen für Sichtungen bestehen etwa im hinteren Bregenzerwald, Lechquellengebirge, Montafon/Silvretta und Rätikon.

Mit einer Flügelspannweite von bis zu drei Metern sowie einem langen „keilförmigen“ Stoß besitzen Bartgeier eine markante Silhouette, welche sie gut von anderen Vogelarten unterscheiden lässt.

Während Bartgeier in den ersten Lebensjahren eine recht dunkle Gefiederfärbung aufweisen, bilden sie mit zunehmendem Alter ein kontrastreiches Gefieder aus, wobei vor allem das orangefarbene Rumpfgefieder hervorsticht.

Ausgewilderte Bartgeier besitzen zudem eine weiße Gefiedermarkierung, welche durch gebleichte Federn erzeugt wird.

Für die Beobachtung wird empfohlen, Fernglas, Fotoapparat sowie Schreibutensilien dabei zu haben, um mögliche Sichtungen dokumentieren zu können.

Wenn Sie als BartgeierbeobachterIn aktiv werden möchten:

Erfahrene Beobachterinnen und Beobachter, die sich am Schwerpunkt-Zähltag (10. Oktober) beteiligen möchten, melden sich bis spätestens 9. Oktober bei Christian Kuehs (Naturvielfalt Vorarlberg): christian.kuehs@naturvielfalt.at, Tel. 0664 19 82 543.

Aber auch jeder, der zwischen 10. und 18. Oktober im Gebirge unterwegs ist, wird darum gebeten, sämtliche Beobachtungen von Bartgeiern zu dokumentieren. Idealerweise verbringt man dabei mehrere Stunden an einem guten Beobachtungspunkt und notiert sich dann jede Beobachtung mit folgenden Informationen:

  • Wo genau (Seehöhe, Ortsbezeichnung oder Koordinaten)
  • wann (Datum, Uhrzeit) und für welchen Zeitraum
  • wie viele Bartgeier
  • junger oder adulter Bartgeier (siehe Poster)

Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, ob der Bartgeier eine Markierung (Stellen mit gebleichten Federn, Farbe vom Fußring, Sender) hat. Wenn möglich ergänzt man die Meldung um ein Bild.

Meldungen können per E-Mail an bartgeier@tirol.gv.at oder direkt unter folgendem Link gemeldet werden:

MELDEFORMULAR

Weitere Informationen: naturvielfalt.at

PFANNER – 15 % Rabatt für Mitglieder der Vorarlberger Jägerschaft

PFANNER: 15 % Rabatt plus Gratis-Artikel

Als Mitglied der Vorarlberger Jägerschaft erhältst du bei PFANNER dauerhaft 15 % Rabatt auf das gesamte PFANNER®-Sortiment (ausgenommen PROTOS®). Pünktlich zur Hauptjagdzeit legt der Koblacher Hersteller für Schutz- und Outdoorbekleidung jetzt noch etwas drauf.

Saison-Aktion: 1. bis 31. Oktober 2026

Wer im Aktionszeitraum im PFANNER® Store in Koblach einkauft, erhält je nach Netto-Einkaufswert einen dieser Artikel gratis dazu:

Einkauf ab (netto*) Gratis dazu Wert
€ 250,– Wollfilzhaube € 15,–
€ 500,– Concept Outdoorhose € 150,–
€ 1.000,– Gladiator® Nachsuchehose € 250,–

So funktioniert’s

  1. Einkauf zwischen 1. und 31. Oktober 2026 im PFANNER® Store in Koblach
  2. Gültigen Mitgliedsausweis der Vorarlberger Jägerschaft an der Kassa vorweisen
  3. 15 % Mitgliederrabatt und Gratis-Artikel mitnehmen

* Netto bedeutet: nach Abzug des Kundenrabatts. Die Gratis-Artikel gelten einmalig bei einem Einkauf ab dem jeweiligen Netto-Einkaufswert, ausschließlich im Aktionszeitraum. Gültig auf das gesamte PFANNER®-Sortiment, ausgenommen PROTOS®. Nur mit gültigem Ausweis der Vorarlberger Jägerschaft.

PFANNER® Store

PFANNER Schutzbekleidung GmbH
Herrschaftswiesen 11, 6842 Koblach
Tel. +43 (0)59 50 50-200 · info@pfanner-austria.at
http://www.pfanner-austria.at

Aktionsflyer PFANNER – 15 % Rabatt für Mitglieder der Vorarlberger Jägerschaft
Aktionsflyer zum Download (PDF)
Dr. Heinz Hagen beim Tontaubenbewerb.

Team Vorarlberg auf Schützensuche

Am Samstag, den 17. Oktober 2026, startet die erste von vier Qualifikationsrunden für das Team Vorarlberg, das im August 2027 beim Österreichischen Jägerschaftsschießen in Kufstein (Tirol) antritt.

Wer sich für das Team Vorarlberg qualifizieren möchte, findet hier alle wichtigen Infos:

Tontauben – 9:30 Uhr, WTC Nenzing, Böschistobl

Geschossen werden 25 Trap- und 25 Parcours-Tauben (wie bei der WTC-Vereinsmeisterschaft 2026), alles im Jagdanschlag.

Kugel – 13:00 Uhr, Hasltuala Nenzingerberg

Je 5 Schuss auf fünf Stationen:

      1. Keiler freihändig, ca. 50 m
      2. Gams, freier Bergstock, 100 m
      3. Rehbock stehend, fester Bergstock, 100 m
      4. Fuchs liegend frei, 100 m
      5. Tier sitzend, fester Bergstock, 100 m

Wertung

Kugel: max. 250 Punkte. Tontauben: max. 187,5 Punkte (3,75 Punkte pro getroffener Taube). Bei Punktegleichstand entscheidet zuerst die bessere Wertung im Parcours, dann am Gams, dann am Fuchs.

Team Vorarlberg

Die besten sechs Schützinnen und Schützen der Qualifikation bilden das Team Vorarlberg. Gemeinsame Trainings sowie die weiteren Qualifikationsbewerbe (27. Februar, 27. März und 16. Mai 2027 in Lustenau sowie im April und 7. Mai 2027) sind verpflichtend.

Anmeldung

Bis 10. Oktober 2026 beim OK-Team. Spätere Anmeldungen werden nicht berücksichtigt.
Hubert Fenkart: 0664 8837 4322
Peter Tabernig: 0664 6406073

Die vollständige Ausschreibung inkl. Qualifikationsmodus steht unten als PDF zum Download bereit.

ORF – Bericht

Die vielfältigen Aufgaben der Jagd standen im Mittelpunkt eines aktuellen Beitrags von ORF Vorarlberg. Landesjägermeister Manfred Vonbank machte deutlich, dass Jagd weit mehr als die Erlegung von Wild umfasst: Naturschutz, Wildtiermonitoring, Tiergesundheit, Ausbildung und Wissensvermittlung gehören ebenso dazu.

Thematisiert wurden auch die Rolle der Jägerschaft als Dienstleister etwa bei der Regulierung des Kormorans, die TBC-Bekämpfung, der Wolf sowie das weiterhin große Interesse an der Jagdausbildung.

Der ORF-Beitrag trägt dazu bei, die vielfältigen Leistungen der Vorarlberger Jägerschaft sichtbar zu machen und ein zeitgemäßes Bild der Jagd in der Öffentlichkeit zu vermitteln.

Der Beitrag in „Vorarlberg heute“ vom 13. Juli startet ab Minute 7:50.

Beitrag auf ORF ON ansehen

Ergänzend ist auf vorarlberg.ORF.at ein ausführlicher Artikel zum Thema erschienen.

Artikel „Jäger werden immer mehr zu Dienstleistern“ auf vorarlberg.ORF.at lesen

2. Innovationspreis der Vlbg. Jagdschutzorgane

Innovationen im Revier

Der Verband Vorarlberger Jagdschutzorgane schreibt zum zweiten Mal den Innovationspreis aus.

Jagdschutzorgane sind täglich mit den Herausforderungen moderner Jagd konfrontiert. Dabei entstehen immer wieder kreative Lösungen, neue Arbeitsweisen und innovative Projekte, die den Revieralltag erleichtern, die Sicherheit erhöhen, Lebensräume verbessern oder einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Wildtieren leisten.

Mit dem Innovationspreis sollen diese Ideen sichtbar gemacht und ausgezeichnet werden. Gesucht werden Projekte, Maßnahmen oder Entwicklungen, die durch Praxisnähe, Nachhaltigkeit und Vorbildwirkung überzeugen und auch für andere Reviere wertvolle Impulse liefern.

Mit diesem Preis werden Jagdschutzorgane, die mit ihrem besonderen Engagement oder einem innovativen Projekt eigenständig oder in Zusammenarbeit mit ihren Arbeitgebern ausgezeichnet. In der Rolle der Vorbildfunktion werden die Preisträger bzw. Projekte in entsprechenden Medien öffentlich kommuniziert bzw. dargestellt.

Themenschwerpunkt: "Innovationen im Revier"

gesucht werden

Eingereicht werden können innovative Ideen, Entwicklungen oder Umsetzungen aus folgenden Bereichen:

  • Revierpflege und -bewirtschaftung
  • Sicherheit und Ausrüstung im Revierdienst
  • Digitalisierung und Datenmanagement in der Jagd
  • Jagdpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit
  • Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung
  • Wildbeobachtung, -überwachung und Management

Anmeldeschluss: 15.09.2026

Einsendeschluss: 31.03.2027

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Mehr Informationen

Abwurfstangenschau Bezirk Bludenz

Am Samstag, den 30. Mai 2026, lud die Bezirksgruppe Bludenz zur traditionellen Abwurfstangenschau nach Bürs ein. In Kombination mit dem Bürser Jagdschießen entstand ein würdiger Rahmen für diese wichtige Veranstaltung. Die zentral gelegene und wetterfeste Örtlichkeit bot ideale Bedingungen – und die Hegegemeinschaften des Bezirkes Bludenz präsentierten die Abwurfstangen ihrer Reviere.

Fachlich fundierte Grundlage für die Abschussplanung

In seiner Begrüßungsrede betonte LJM BJM ROJ Manfred Vonbank die Wichtigkeit, im Frühjahr die abgeworfenen Stangen zu sammeln und gemeinsam auf dieser Veranstaltung zu präsentieren. Hier geht es nicht um Trophäenkult, sondern um gesicherte Informationen über die Gesundheit und Zusammensetzung des Rotwildbestandes zu erhalten. Diese wildbiologische Daten sind ein wesentlicher Teil für eine fachgerechte Abschussplanung.  Wobei die TBC-Bekämpfungsgebiete aufgrund der besonderen Abschussvorgaben bei dieser Statistik weniger berücksichtigt werden können.

Durch das jährliche Auspunkten der Stangen und dem Bilden des Durchschnitts der 20 besten Hirsche, können frühzeitig Trends erkannt werden. Im letzen Jahr gaben es einen Durchschnitt von ca. 190 Punkten, heuer von 186 Punkten – somit nahezu gleich geblieben. 

Organisation und Highlights

Die Organisation übernahm  JSO Andreas Wiedemann mit einem engagierten jungen Team. Bewertung der Trophäen, Bildmaterial für das Hirschbüchlein sowie der Ablauf der Veranstaltung wurden vorbildlich umgesetzt – Weidmannsdank dafür!

Insgesamt wurden heuer 170 Stangen aufgelegt, davon 93 Erntehirsche. Die ältesten Hirsche waren Linus aus Vandans (Hg. 3.3) mit 18 Jahren und Glenfiddich aus dem Walsertal (HG1.1) mit
16. Jahren. 

Die drei stärksten Hirsche

        3.3 Rellstal-Gauertal-Gamperdelstal                           3.3 Rellstal-Gauertal-Gamperdelstal                            3.3 Rellstal-Gauertal-Gamperdelstal

      Links: Gluriser mit 216,98 Punkten (7. Kopf)             Mitte: Kurz mit 217,15 Punkten (12. Kopf)             Rechts: Stark mit 209,61 Punkten (8. Kopf)

Das „Hirschbüchle Bezirk Bludenz“ wird auch heuer wieder aufgelegt und kann an den üblichen Verkaufsstellen erworben werden.

Über den Überraschungspreis – eine Ruger Repetierbüchse –  konnte sich heuer Dr Stephan Dertinger von der GJ Bludenz III freuen.

Am Nachmittag klang die Veranstaltung beim Bürser Jagdschießen aus. Hier bot sich nochmals Gelegenheit zum kameradschaftlichen Austausch – ganz im Sinne der gelebten Jagdkultur: in Gemeinschaft, einem „Schwätzle“ in jagdlicher Runde und Austausch über Jagderlebnisse.