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Wildtierkalender 2022/23

 

Der Wildtierkalender für das Schuljahr 2022/2023 ist fertig!

Wie bereits im vergangenen Jahr, hat auch der diesjährige Wildtierkalender einen besonderen Schwerpunkt und holt viele faszinierende Wildtiere vor den Vorhang. Heuer dreht sich alles um die verschiedenen Tätigkeiten der Jägerinnen und Jäger im Jahresverlauf. So wird anschaulich gezeigt, welche Revierarbeiten in den vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter anfallen und welche Wildarten dabei im besonderen Fokus stehen. Zugleich wird erklärt, welche Möglichkeiten die Kinder und Jugendlichen haben, sich am Einsatz für die Artenvielfalt zu beteiligen, indem sie beispielsweise im Winter auf den Wegen bleiben und damit den Wildtieren die lebensnotwendige Ruhe einräumen.

Mit spaßigen Spielen und interessanten Rätseln werden auch heuer wieder jagdliche Inhalte und die Kompetenzen unserer Jägerinnen und Jäger kindgerecht transportiert. „Jagd Österreich“ wünscht allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start ins neue Schuljahr und spannende Erlebnisse in unserer schönen Natur!

 

Die Kinderkalender liegen in der Geschäftsstelle der Vorarlberger Jägerschaft auf und können GRATIS abgeholt werden!

 

 

Generalversammlung der Vorarlberger Jägerschaft 2022

Die diesjährige Generalversammlung findet am Mittwoch, 25. Mai 2022 um 19:00 Uhr im Schindlersaal in Kennebach statt.

Tagesordnung:

1. Eröffnung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Begrüßung
2. Gedenken der im Vereinsjahr 2021/22 verstorbenen Mitglieder
3. Genehmigung der Niederschrift über die Generalversammlung vom 25.06.2021 (Protokoll der Generalversammlung 2021)
4. Bericht des Landesjägermeisters
5. Diskussion zum Bericht des Landesjägermeisters
6. Rechenschaftsbericht 21/22
7. Bericht der Rechnungsprüfer
8. Entlastung des Vorstandes
9. Voranschlag für das Vereinsjahr 2022/2023 mit Beschlussfassung
10. Ehrungen
11. Entscheidungen über Anträge der Mitglieder
12. Grußadressen
13. Allfälliges

Gemäß Satzung (§12 Abs.6) sind Anträge, welche der Generalversammlung zur Entscheidung vorgelegt werden sollen, bis spätestens 1 Woche vor der Generalversammlung (18. Mai 2022) bei der Geschäftsstelle der Vorarlberger Jägerschaft in 6845 Hohenems, Markus-Sittikus-Straße 20/2.OG., schriftlich einzubringen, andernfalls können sie nicht mehr berücksichtigt werden.

In der Generalversammlung sind gemäß § 13 Abs.1 der Satzung die Mitglieder des Vorstandes, die Ehrenmitglieder sowie die Vereinsmitglieder mit vorschriftsmäßig ausgestellter Delegiertenkarte wahlberechtigt. Es steht jedoch jedem Mitglied frei, an der Generalversammlung teilzunehmen und dort das Wort zu ergreifen.

Es wird darauf hingewiesen, die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültigen COVID-19 Bestimmungen einzuhalten. 

Auer Tontaubenschießen 2022

Programm

Freitag, 20. Mai 2022 – TRAINING und WETTKAMPFTAG

Von 9 Uhr bis 18.00 Uhr

Begleitetes schießtechnisches Training mit einem Schießtrainer.

Vor allem für Anfänger, für NichtjägerInnen – für Jedermann, aber auch für routinierte Schützen!

Trainingspaket pro ¾ Stunde mit Tauben + Munition + Betreuung:  € 25,-

Nur mit Voranmeldung bei der Schießreferentin des Bez. Bregenz:

Margot Boss–Deuring:

Tel. 05574/42597 info@waffendeuring.at

 

NEU: zusätzlich kann am Freitag ab 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr auch Wettkampf geschossen werden (für die Samstagswertung!)

Samstag, 21. Mai 2022: WETTKAMPFTAG

 von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Im Steinbruchareal „Heiligen Wald“ der Fa. Rüf. Vis a vis vom Kieswerk / Ortsanfang Au

Nenngeld:                    € 20,- (incl. 10er Serie und Munition)

Standwaffen:               (Leihwaffen) werden zur Verfügung gestellt!

Bewirtung: Für beste Bewirtung und Veranstaltungsbetreuung sorgt das bewährte Team des Jägerstammtisches der Hegegemeinschaft 1.4

Preisverteilung:

ca. 19.30 Uhr in der Halle der Fa. Gebr. Rüf, Kieswerk in Au

Hinweise

Es dürfen nur Schrotwaffen im Kal. 12 und nur mit Standmunition verwendet werden! Aus Gründen des Umweltschutz verwenden wir ausnahmslos Standmunition verwendet werden! Aus Gründen des Umweltschutzes verwenden wir ausnahmslos Standmunition mit Stahlschrit. Lauf Auskunft kompetenter Büchsenmacher kann diese Munition aus jeder herkömmloichen Flinte im Kal. 12 verschossen werden. Dennoch ist jeder Schütze selbst für die Tauglichkeit seiner Flinte für Stahlschrot verwantwortlich. Im Zweifelsfall –> Standwaffen verwenden!

 

Den Anweisungen der Schießleitung und Standaufsichten ist bitte unbedongt Folge zu leisten.

Bewerbsleitung und Auskünfte:

Margot Boss-Deuring

Tel. 05574 / 42597 oder 0664 / 2119129

Mail: info@waffendeuring.at

Landesjagdhundetag 2022

Am Samstag, den 14. Mai 2022, findet ab 10.00 Uhr im Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum in Hohenems der Landesjagdhundetag zusammen mit der Pfostenschau und Verleihung der Jagdhundeführerabzeichen statt.

Die Pfostenschau ist zugleich auch Abschluss der Ausbildung für die Jungjägerinnen und Jungjäger sowie die Ausbildungsjäger. Sie erhalten im Hinblick auf die bevorstehende Prüfung ein klares Bild über das Aussehen und die Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Jagdhunderassen. Weiters erhalten sie sämtliche Informationen über die Ansprechpartner der vertretenen Jagdhunderassen.

Die beiden Institutionen Vorarlberger Jägerschule und Landesjagdhundereferat ergänzen ihre Interessen vorbildlich und nutzen die Synergien durch die gemeinsame Durchführung des Jagdhundetages.

Zudem bietet diese Veranstaltung den einzelnen Jagdhundeklubs die Möglichkeit, ihre Hunde einem größerem Kreis von Jägern und Jagdhundeinteressierten in geeigneter Form vorzustellen.

Im Rahmen einer fiktiven Niederwildjagd werden die neun in Vorarlberg vertretenen Jagdhundeklubs ihre Hunderassen und Arbeiten vorzeigen. Der Landesjagdhundereferent Maximilian Auerbach wird die Pfostenschau sowie die einzelnen Arbeiten moderieren.

Die Rheintaler Jagdhornbläsergruppe wird mit Jagdsignalen den angehenden Jägern das Brauchtum näher bringen. Die Jagdhornbläser werden auch alle anwesenden Jungjägerinnen und Jungjäger, Ausbildungsjäger, Jäger und Freunde der Jagd mit dem Signal „Zum Essen“ zu einem Schüsseltrieb einladen, welcher in bewährter Manier vom Team des Klubs Deutscher Wachtelhunde organisiert wird.

Die Veranstalter freuen sich über einen regen Besuch der Vorarlberger Jägerschaft, von Jagdhundefreunden und von Freunden der Jagd.

Rehkitzrettung

In den Monaten Mai/Juni werden mehrheitlich die Rehkitze gesetzt. Ihr gepunktetes Fell, kombiniert mit ihrem natürlichen Verhalten sich ins hohe Gras zu ducken, macht die Kitze nahezu unsichtbar für Fressfeinde. Diese Strategie des Rehwildes ist aber leider nicht gegen den Einsatz von Mähwerken ausgelegt.

Da die erste Mahd in derselben Zeit stattfindet wie die Setzzeit, fallen laut Schätzungen jährlich bis zu 25.000 Rehkitze in Österreich den Mähwerken zum Opfer. In Vorarlberg dürfte es sich um mehrere hundert Jungtiere handeln. Um den Mahdverlust so gering wie möglich zu halten, gibt es vielerlei einfache und praktikable Techniken. Sehr bewährt hat sich mittlerweile insbesondere der Einsatz von Drohnen.

Bereits vor einigen Jahren wurde damit begonnen Drohnen mit Wärmebildkameras zur Rettung von Rehkitzen einzusetzen. Diese Methode ist sehr effizient und ermöglicht ein schnelles und zuverlässiges Absuchen von Wiesen, welche anschließend gemäht werden können. Viele Jäger und Landwirte möchten diese Technik zum Schutz von Rehkitzen einsetzen, nur ist es oft schwierig verfügbare Drohnenpiloten in der Nähe zu finden.

Um diese Lücke zu schließen und die Kommunikation zwischen den Interessengruppen zu vereinfachen, wurde vom Tiroler Jägerverband die Plattform „Rehkitzrettung – gemeinsam gegen den Mähtod“ erstellt. Nun hat sich die Vorarlberger Jägerschaft dieser erfolgreichen Plattform angeschlossen.

Förderungsprojekt

Um den Einsatz dieser bewährten Technik weiter zu forcieren unterstützt die Vorarlberger Jägerschaft das Engagement der Vorarlberger JägerInnen durch Anerkennungsbeitrag für Drohneneinsätze sowie Zuschüsse zur Anschaffung von Vergrämungsgeräten (siehe unten).

 

Gefördert werden die gemeldeten Einsätze von DrohnenpilotInnen, welche auf der Plattform http://www.rehkitzrettung.at registriert sind. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der Anzahl Einsätze bzw. der abgeflogenen Fläche pro Einsatz.

Gefördert werden Einsätze in drei Kategorien: „klein“ (<10 ha) mit € 40, „mittel“ (10-20 ha) mit € 70 und „groß“ (ab 20 ha) mit € 120 je Einsatz.

Einsatz von Wärmebilddrohnen

Drohnen, welche für die Rehkitzrettung eingesetzt werden, verfügen über eine Echtbild- und eine Wärmebildkamera. Die hochsensible Wärmebildkamera misst und visualisiert die Temperaturen am Boden, wodurch deutlich wärmere Objekte erkannt werden können und die versteckten Rehkitze sichtbar werden.

Am besten funktioniert dies in den frühen Morgenstunden, wenn der Boden und die Vegetation kühl sind und noch nicht von der Sonne aufgewärmt. Je nach Bewölkungsgrad bzw. Sonnenscheindauer und technischen Möglichkeiten der Wärmebildkamera ist es ggf. auch am Vormittag oder gar noch später möglich, Rehkitze aufzuspüren.

Die Felder, welche später gemäht werden, werden in einem Raster abgeflogen. Dies erfolgt entweder manuell gesteuert oder nach einer zuvor festgelegten und programmierten Route. Je nach Wärmebildkamera wird dabei in einer Höhe von rund 80 m geflogen. Dadurch ist es möglich, in kurzer Zeit relativ große Flächen abzusuchen.

Registrierung für Drohnenpiloten

Um sich als Drohnenpilot eintragen zu lassen, müssen Sie sich einfach auf der Homepage http://www.rehkitzrettung.at als solcher registrieren . Die Vorarlberger Jägerschaft wird Sie daraufhin kontaktieren und Sie anschließend in die Datenbank bzw. auf der Karte eintragen.

Die Registrierung ist kostenlos und es ist jedem Piloten selbst überlassen wann und wo er zur Verfügung steht.

 
 

Förderung von Vergrämungsgeräten

Zusätzlich zur Unterstützung von Drohneneinsätzen fördert die Vorarlberger Jägerschaft im Zuge des neu gestarteten Projektes auch den Kauf von Vergrämungsgeräten für die Rehkitzrettung.

Dabei handelt es sich um innovative Geräte, die mit variablen akustischen und optischen Signalen zur allgemeinen Wildvergrämung (Kitzrettung, Wildschadensvermeidung usw.) eingesetzt werden können. Diese verfügen zumeist über verschiedene Betriebsfunktionen, die für die Kitzrettung oder zur Wildvergrämung eingesetzt werden können. Die Abfolge der optischen und akustischen Signale hat zur Vorbeugung eines Gewöhnungseffekts keine Regelmäßigkeit. Durch eine 360-Grad-Bauweise, kann eine gleichmäßige Vergrämungswirkung in einem Umkreis von mindestens 100 Metern erreicht werden. Das entspricht einer Fläche von etwas mehr als drei Hektar.

Wichtig ist, dass diese Maßnahme erst am Tag bzw. Abend vor dem geplanten Mähtermin umgesetzt werden, ansonsten droht die Gefahr der Gewöhnung, was folglich dazu führt, dass die Geiß das Kitz wieder zurück in die angestammte Wiese bringt.

 

Insgesamt wird die Anschaffung von 50 Geräten mit jeweils € 50 gefördert. Damit diese Geräte möglichst homogen über Vorarlberg verteilt werden können, können pro Betrieb bzw. pro Jagdgebiet maximal vier Geräte bestellt vom zuständigen Jagdschutzorgan bzw. Pächter bestellt werden.

Bei Interesse bzw. Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle der Vorarlberger Jägerschaft.

Abwurfstangenschau in Schönenbach

Die Bezirksgruppe Bregenz der Vorarlberger Jägerschaft lädt herzlichst zur diesjährigen Rotwild-Abwurfstangenschau in Schönenbach ein.

Neben der Hegeschau bietet die Erfassung der Abwurfstangen eine wichtige Möglichkeit aussagekräftige Daten über die Struktur des männlichen Rotwilds zu erheben. Diese sind bedeutend um den Entwicklungstrend unserer Rotwildbestände zu erkennen und daraus Rückschlüsse ziehen zu können.

Aus diesem Grund bitten wir alle Reviere darum die 2022 gefundenen Abwurfstangen, vom 6. Kopf aufwärts, im Rahmen der diesjährigen Abwurfstangenschau vorzulegen. Weiters ist es auch erwünscht wieder Serien der besten Hirsche vorzulegen.

Aus den vorgelegten Abwurfstangen wird im Anschluss das Hirschbüchle 2022/23 erstellt.

Programm

Die Bewertung der Abwurfstangen durch die Bewertungskommission sowie das Fotografieren der Stangen für das Hirschbüchle erfolgt von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Bitte die unten angeführten Anlieferungszeiten möglichst einhalten:

 

HG

Revier

Vorlegezeit

1.3b

Mellau

14:00 Uhr

1.4

Argenwald

14:15 Uhr

 

Brendler

14:30 Uhr

 

Gaut-Litten-Schneeloch

14:30 Uhr

 

Vorderhopfreben

14:45 Uhr

1.5a

Egg I

14:45 Uhr

 

Feuerstätter

14:50 Uhr

1.5b

Hirschberg

15:00 Uhr

 

Wirmboden

15:10 Uhr

 

Weissenbach

15:15 Uhr

 

Schönenbach

15:20 Uhr

 

Mellenstock

15:30 Uhr

 

Ifer

15:40 Uhr

 

Rubach

16:00 Uhr

 

Halden

16:30 Uhr

1.6

Gatter-Wildental

16:30 Uhr

 

Mahdtal/Höfle

16:40 Uhr

 

Auen/Ifen

16:50 Uhr

 

Gemstel

17:00 Uhr

Bitte unbedingt die Parkmöglichkeit vor Schönenbach verwenden!

Nur Stangenanlieferer dürfen bis zum Ausstellungsplatz zufahren.

 

Impressionen der letztjährigen Veranstaltung

Bezirksversammlungen 2022

Bezirksversammlung Bregenz

 Datum: Freitag, 6. Mai 2022

 Uhrzeit: 19:00 – 21:00 Uhr

 Ort: Schindersaal in Kennelbach

 

Im Anschluss an die Bezirksversammlung erfolgt die feierliche Übergabe der Jägerbriefe.

Ab zirka 21:00 Uhr findet der traditionelle Kameradschafts- und Jägerabend statt bei welchem auch die besten Trophäen des vergangenen Jagdjahres ausgestellt werden.

Bezirksversammlung Bludenz

 Datum: Mittwoch, 11. Mai 2022

 Uhrzeit: 19:00 Uhr

 Ort: Sunnasaal, Thüringerberg

 
 

Im Rahmen der Bezirksversammlung werden die Jägerbriefe des vergangenen Schuljahres sowie die Treueabzeichen verliehen.

Bezirksversammlung feldkirch

 Datum: Donnerstag, 19. Mai 2022

 Uhrzeit: 19:00 Uhr

 Ort: Rösslepark, Feldkirch


 

 

 

www.annarauchenberger.com / Anna Rauchenberger - Wien, Austria - 31.03.2022 - Jagd Österreich

JAGD ÖSTERREICH stellt sich neu auf

Mit 1. April stellt sich JAGD ÖSTERREICH neu auf und beruft den erfahrenen Juristen Jörg Binder zum Generalsekretär. Jörg Binder folgt damit Klaus Schachenhofer, der mit Ende Oktober 2021 in die Privatwirtschaft wechselte.

Mit der Bestellung von Jörg Binder zum Generalsekretär, wechselt ein versierter Verwaltungsjurist in die Geschäftsführung von JAGD ÖSTERREICH. Binder studierte Rechtswissenschaften in Graz und Bonn. Zuletzt war er Richter am Bundesverwaltungsgericht. Jagdlich verankert ist Jörg Binder im Industrie-, Wald- und Weinviertel. Als Universitätslektor lehrt Binder außerdem an der Universität für Bodenkultur Wien. Im Rahmen der Jungjägerausbildung unterrichtet er Jagdrecht, Wildbrethygiene und jagdliches Brauchtum in Wien und Perchtoldsdorf.

In der Funktion des Generalsekretärs übernimmt er das operative Geschäft des Verbandes und die Umsetzung der Beschlüsse der Landesjägermeisterkonferenz.

Der langjährige Marken- und PR-Manager und Mitarbeiter der ersten Stunde wird den Verband zukünftig als stellvertretender Generalsekretär unterstützen und in dieser Funktion dem Generalsekretär zur Seite stehen. Seit November 2021 hat Molter als interimistischer Geschäftsführer in enger Abstimmung mit Präsident Josef Pröll den Verband geleitet. Sowohl seine langjährige Erfahrung in der jagdlichen Interessensvertretung auf internationaler und nationaler Ebene als auch seine breite Wissensbasis in den Projekten, Agenden und Anliegen der Jagd in Österreich bleiben somit dem Verband erhalten.

Die Wildtierökologin Viktoria Toff unterstützt JAGD ÖSTERREICH als Assistenz der Geschäftsführung und übernimmt in dieser Funktion die Vertretung für Julia Trieb, die sich ab Ende April in die Karenz zurückzieht. Die Kärntnerin bringt neben den Studien der Agrarwissenschaften, der Wildtierökologie und des Wildtiermanagements an der Universität für Bodenkultur auch Erfahrungen in der Verbandsarbeit mit. Zuvor arbeitete Toff als persönliche Assistenz in der Leitung der Vorortkontrolle der Agrarmarkt Austria. In ihrem beruflichen Werdegang durchlief sie mehrere Stationen und so sammelte sie auch Erfahrungen bei der Kärntner Jägerschaft im Rahmen eines Fallwildprojektes. Die Mitarbeit am elterlichen Hof ist seit ihrer Kindheit Teil ihres Selbstverständnisses. Jagdlich engagiert ist Toff in Ihrer Heimatgemeinde.

Bild 1: v.l.n.r.: Präsident Josef Pröll mit Generalsekretär Jörg Binder und Generalsekretär-Stv. Lutz Molter (Credits: JAGD ÖSTERREICH/Anna Rauchenberger)

Der Dachverband „Jagd Österreich“ ist der Zusammenschluss aller neun österreichischen Landesjagdverbände. Er geht aus der bisherigen Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände hervor und vertritt die Interessen der rund 130.000 österreichischen Jägerinnen und Jäger auf nationaler und internationaler Ebene. http://www.jagd-oesterreich.at

Kollektivvertrag Jagdschutzorgane 2022

Im Zuge der Kollektivvertragsverhandlungen einigten sich die Vertragspartner für die im Land Vorarlberg tätigen Jagdschutzorgane auf folgende Anpassung:

Erhöhung der Gehälter um 5,0 % ab 1. April 2022:
(1) Teilzeitbeschäftigte (nebenberufliche) Jagdschutzorgane werden entsprechend ihrer Dienstleistung tageweise entlohnt und erhalten für ihre Arbeitsleistung pro Tag mindestens € 103,81.
(2) Vollbeschäftigte Jagdschutzorgane (Berufsjäger) erhalten ein monatliches Gehalt in der
Höhe von mindestens € 2.738,09.

Weiter Anpassungen betreffen §1 Geltungsbereich, §5 Freizeit, §6 Entgelt bei Dienstverhinderung, §9 Entlohnung, §12 Sachbezüge, Kostenersätze, Schussgelder,  §19 Beendigung des Dienstverhältnisses – Kündigung und Entlassung, §24 Schlussbestimmungen.

Der aktuelle Kollektivvertrag steht hier zum Download bereit.

Die einzelnen Änderungen sind im Begleitschreiben angeführt.

Vereinbarung über Schussgelder für die im Land Vorarlberg tätigen Jagdschutzorgane.