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Kollektivvertrag Jagdschutzorgane 2026

Im Zuge der Kollektivvertragsverhandlungen einigten sich die Vertragspartner für die im Land Vorarlberg tätigen Jagdschutzorgane auf folgende Anpassung:

Erhöhung der Gehälter um 3,5 % ab 1. April 2026:
(1) Teilzeitbeschäftigte (nebenberufliche) Jagdschutzorgane werden entsprechend ihrer Dienstleistung tageweise entlohnt und erhalten für ihre Arbeitsleistung pro Tag mindestens € 136,07.
(2) Vollbeschäftigte Jagdschutzorgane (Berufsjäger) erhalten ein monatliches Gehalt in der
Höhe von mindestens € 3.605,85.


Erhöhung der Schutz- und Arbeitskleidungspauschale lt. § 12 des KV und Klarstellung, dass diese nicht im jeweiligen Monat in Anspruch genommen werden muss, sondern pro Jahr bis zu € 1.500,00 betragen kann:

Der aktuelle Kollektivvertrag steht hier zum Download bereit.

Die einzelnen Änderungen sind im Begleitschreiben angeführt.

Vereinbarung über Schussgelder für die im Land Vorarlberg tätigen Jagdschutzorgane.

Landesweite Birkwildzählung 2026

Dem zweijährigen Turnus entsprechend findet im Frühjahr 2026 wieder eine landesweite Birkwildzählung statt. Als Zähltermin wurde folgendes Datum fixiert:

 

TERMIN:  2. MAI 2026

AUSWEICHTERMIN: 9. MAI 2026

 

Jede Hegegemeinschaft sollte die Zählung intern koordinieren und die Zählergebnisse gesammelt an die Geschäftsstelle übermitteln.

Im Fall von schlechter bzw. ungeeigneter Witterung kann die jeweilige Zählung auf den Ausweichtermin, welcher eine Woche später stattfindet, verschoben werden.

Die notwendigen Unterlagen für die Zählung wurden den zuständigen Hegeobmännern zugesandt können hier heruntergeladen werden:

 

Wir bitten Sie, auch heuer wieder an der Birkwildzählung teilzunehmen. Nur durch das gewissenhafte Monitoring in Form von Zählungen und durch die abgegebenen Birkwildberichte ist die Möglichkeit einer Frühjahrsbejagung durch Ausnahmeverordnungen auch in Zukunft gegeben. Die langjährigen Zähldaten belegen eine stabile Bestandesentwicklung des Birkwildes in Vorarlberg – mit natürlichen Schwankungen (siehe Grafik).



Entwicklung der Birkwild-Bestandeserhebung in den Jahren 2000 – 2024 (in den Jahren 2006-2007 fand keine Erhebung statt. 2015, 2017, 2019, 2021 und 2023 erfolgte die Bestandeserfassung durch Intensivzählung in den Refenzgebieten) – aufgeteilt auf Hahnen, Schneider und Hennen

Der Umgang mit den erhaltenen Daten ist natürlich streng vertraulich!

 

Fragen zum landesweiten Birkwildmonitoring können gerne an die Geschäftsstelle (info@vjagd.at) gerichtet werden.

Zudem ist die Weiterführung von Habitatpflegemaßnahmen, wie der Schaffung von strukturreichen Biotopen durch Schwenden, notwendig, um die vorhandenen Lebensräume dieser interessanten Wildart zu schützen und zu erhalten.

Webinar: Tuberkulose bei Nutz- und Wildtieren

Die Vorarlberger Jägerschaft setzt sich auch bei konfliktbeladenen Themen sachlich, differenziert und fachlich fundiert mit der Materie auseinander.
Das Webinar mit knapp 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterstrich den hohen Informationsbedarf und den Bildungsauftrag der Jägerschaft.
Die gelungene Veranstaltung kann ab sofort jederzeit online nachgesehen werden: 

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Mehr Informationen

Biodiversitätspreis 2025

Das Projekt „Wiesenbrüterschutz im Vorarlberger Rheintal“ wurde mit dem Biodiversitätspreis 2025 des Vereins Grünes Kreuz ausgezeichnet. Die feierliche Preisverleihung fand im österreichischen Parlament in Wien statt. Die Trophäe sowie das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wurden von Dr. Christa Kummer, Präsidentin des Vereins Grünes Kreuz, an die Projektverantwortlichen überreicht

Seit mehr als zwei Jahrzehnten engagieren sich im Rheintal Vertreterinnen und Vertreter der Jägerschaft, der Landwirtschaft und des Naturschutzes gemeinsam für den Erhalt stark gefährdeter Wiesenbrüterarten wie Kiebitz, Bekassine, Großer Brachvogel und Braunkehlchen. Das Vorarlberger Projekt gilt dabei österreichweit als beispielgebend für erfolgreichen Artenschutz auf Basis regionaler Zusammenarbeit.

Vier Säulen des Erfolgs

Der Wiesenbrüterschutz im Rheintal basiert auf einem klar strukturierten Maßnahmenpaket:

  • Lebensraumerhalt und -pflege, insbesondere durch den Schutz und die Bewirtschaftung von Streuwiesen

  • Monitoring und Nestschutz durch revierkundige Jäger und engagierte Ehrenamtliche

  • Besucherlenkung im sensiblen Naherholungsraum

  • Prädatorenmanagement

Gerade die enge Kooperation zwischen Revierinhabern und Bewirtschaftern ermöglicht es, Brutflächen gezielt zu sichern und den Bruterfolg nachweislich zu steigern. In den sieben beteiligten Jagdrevieren sind Nestmarkierungen, Schutzmaßnahmen und begleitende Öffentlichkeitsarbeit längst gelebte Praxis

Preisverleihung im Parlament

Bei der Präsentation des Projekts in Wien waren Landesjägermeister Dr. Christoph Breier, Gernot Heigl MSc, Geschäftsführer der Vorarlberger Jägerschaft, der jagdliche Projektkoordinator Reinhard Hellmair sowie Bianca Burtscher, Geschäftsführerin des Naturschutzbundes Vorarlberg, vertreten. Unter den Gästen befanden sich zudem zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Verwaltung und jagdlichen Fachorganisationen.

„Diese Auszeichnung gilt nicht nur dem Projekt – sie würdigt das langjährige Engagement aller Beteiligten vor Ort“, betonte Landesjägermeister Dr. Christoph Breier im Rahmen der Preisverleihung. Die Jury hob insbesondere die breite Trägerschaft sowie den gelungenen Schulterschluss zwischen Nutzung und Naturschutz hervor. Das Preisgeld wird gezielt für weitere Lebensraumverbesserungen, Monitoringmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit im Rheintal eingesetzt.

Bezirksgruppe Feldkirch

Der bisherige Bezirksjägermeister der Bezirksgruppe Feldkirch, Dr. Wolfgang Hofmann, hat sein Amt mit sofortiger Wirkung zurückgelegt.

Die laufenden Aufgaben der Bezirksgruppe Feldkirch werden bis zur nächsten ordentlichen Bezirksversammlung am 14. März 2026 satzungsgemäß durch den Bezirksausschuss wahrgenommen. Die Koordination der erfolgt dabei durch die Bezirksjägermeister-Stellvertreterin Birgit Stieger.

Die Neubesetzung der Funktion des Bezirksjägermeisters für die nächste Funktionsperiode 2026 – 2029 erfolgt im Rahmen der Bezirksversammlung.

Die Bezirksgruppe Feldkirch dankt Dr. Wolfgang Hofmann für seine langjährige, engagierte Tätigkeit als Bezirksjägermeister und seinen Einsatz für die Jägerschaft im Bezirk Feldkirch

Weihnachtsgrüße

Ein herzliches Dankeschön allen Mitgliedern der Vorarlberger Jägerschaft!

Finden Sie die Ruhe, dieses Weihnachten wirklich geschehen zu lassen, um gestärkt ins neue Jahr aufzubrechen.Verbringen Sie noch erfolgreiche Jagdtage in ihren Revieren. Unsere Jagd braucht uns alle gemeinsam damit wir all das erhalten können, was uns so viel bedeutet.

Ein frohes und besinnliches Weihnachten, Glück und Gesundheit für 2026 sowie allzeit „Weidwerk mit Sorgfalt!“

Über die Weihnachtsfeiertage ist die Geschäftsstelle der Vorarlberger Jägerschaft von 24.Dezember bis 6. Jänner geschlossen.

Jägerbriefverleihung Bludenz 2025

Im Garten des Hotel Traube versammelten sich auf Einladung der Bezirksgruppe Bludenz die JungjägerInnen und neu ausgebildeten Jagdschutzorgane des Bezirkes Bludenz.

35 neue Jungjäger

In dreißig Kursabenden, Exkursionen bzw. in einem intensiven Blockkurs, wurde die interessante Materie rund um Schalen-, Raub- und Federwild, Wildtiergesundheit, Jagdhundewesen, Forst- und Landwirtschaft, Naturschutz sowie Waffenkunde und Jagdgesetz gepaukt. Alle 35 JungjägerInnen, die erfolgreich die kommissionäre Jagdprüfung abgelegt haben, wurden zur Übergabe der Jägerbriefe in den im jagdlich traditionell gestalteten Garten geladen. Umrahmt von den stimmungsvollen Klängen der Jagdhornbläsergruppe Bludenz übergab  Bezirksjägermeister ROJ Manfred Vonbank mit den Hegeobmännern des Bezirkes die Jägerbriefe.

In seiner Rede erinnerte Manfred Vonbank die JungjägerInnen, dass Jagd mehr als das Erlegen ist – sie bedeutet Verantwortung für unser Wild und ihren Lebensraum. Das Beobachten in der Natur, das Erkennen der Zusammenhänge, auch einmal nur ein Foto oder das tiefe Erlebnis im Revier lassen uns erfahren, welche positiven Gefühle so ein Jagdtag auslösen kann. 

Die Teilnahme des Bezirksvorstandes und den Hegeobmännern zeigten die Bedeutung der Veranstaltung und gab den JungjägerInnen die Möglichkeit beim anschließenden Schüsseltrieb Kontakte für die jagdliche Zukunft zu knüpfen.

Er ließ nicht unerwähnt, dass gerade heute die Jagd eine starke Vertretung nach außen braucht. Er legte daher jedem Teilnehmer nahe, wie wichtig es ist, Mitglied in der Vorarlberger Jägerschaft zu werden. 

... der Jägerschlag

JungjägerInnen, die bereits einen Schalenwildabschuss getätigt haben, wurden anschließend, der Tradition entsprechend, mit dem Hirschfänger zum/zur JägerIn geschlagen. Der Geschäftsführer der Vorarlberger Jägerschaft Gernot Heigl führte sie würdevoll mit folgenden Worten durch:

Der erste Schlag soll dich zum Jäger weihen.
Der zweite Schlag soll dir die Kraft verleihen,
zu üben stets das Rechte.
Der dritte Schlag soll dich verpflichten,
nie auf die Jägerehre zu verzichten.

... Hubertus Spruch

Nach der Zeremonie erinnert er alle noch an ihre Verpflichtungen als JägerIn mit Hubertus Spruch:

Das ist des Jägers Ehrenschild,
dass er beschützt und hegt sein Wild.
Weidmännisch jagt, wie sich´s gehört,
den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.“

Zwei neue Jagdschutzorgane

Nach einer intensiven zweijährigen Ausbildung, einer umfangreichen Recherchearbeit aus dem Ausbildungsrevier und einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung, konnten an diesem Abend die Jagdschutzbriefe an die zwei erfolgreichen Absolventen aus dem Bezirk Bludenz übergeben werden. Manfred Vonbank hob die Intensität, den Umfang der Ausbildung und die hohen Anforderungen bei der Prüfung hervor – sie wird zu Recht als „Grüne Matura“ bezeichnet.

Als Neben- und Hauptberufliche JSO werden sie mir ihren Kollegen, neben allen heute sehr umfangreichen Tätigkeiten in den Revieren, auch mithelfen, JungjägerInnen bei ihrem Weg von der Theorie in die jagdliche Praxis zu begleiten. 

Gratulation

So konnten zahlreiche neue Jungjäger und die neuen Jagdschutzorgane mit dem traditionellen „Bruch“ ausgezeichnet werden. Nach stimmungsvollen Klängen der Jagdhornbläser und der Ehrerbietung vor der gelegten Strecke durften die geladenen Jagdfreunde auf ihre erbrachte Leistung anstoßen und neue Bekanntschaften schließen. Ein perfekt  arrangiertes Wildbuffet war der krönende Abschluss der sinnlichen Feier in geselliger jagdlicher Runde.

Allen ein
kräftiges Weidmannsheil
und alles Gute für ihre jagdliche Laufbahn. 

Jungjägerinnen 2025 - Bezirk bludenz

  • David Angeli, Vandans
  • Bianca  Burtscher, Fontanella
  • Elmar  Burtscher, Ludesch
  • Marc  Burtscher, St. Gerold
  • Markus Comploj MBA, Nüziders
  • Paula Dietrich, Raggal
  • Luca Elias Dobler, Bartholomäberg
  • Michael Dobler, Bartholomäberg
  • Gilbert  Domig, Ludesch
  • Claudia Ebner, Bludesch
  • Chiara Fitsch, Schruns
  • Samuel Frommelt, Eschen – FL
  • Marlene Gantner, Sonntag
  • Jürgen Häusle, Nenzing
  • Eva Jochum, Ludesch
  • Christoph E. Keckeis, Bludenz
  • Thomas Konzett, Bürs
  • René Kreuzmayr, Gaschurn
  • Harald Loe, Bartholomäberg
  • Sandra Meßner, Ludesch
  • Michael B. D. Oberholzer, Altendorf – CH
  • Luis Oberparleiter, Eschen – FL
  • Lukas Pusnik, Thüringerberg
  • Sieglinde Reimann, Nüziders
  • Johannes Rützler, Braz
  • Luis Schafhauser, Mauren – FL
  • Thomas  Schafhauser, Planken – FL
  • Vinzenz Schafhauser, Planken – FL
  • Theresa Scheibenstock, Tschagguns
  • Amadeus Spannring, Rapperswil-Jona – CH
  • Roman Spannring, Schruns
  • Peter Sparr, Thüringen
  • Simone Sparr, Raggal
  • Ingrid Wagner, Nenzing
  • Maximilian Zuderell, Schruns

Jagdschutzorgane 2025 - Bezirk Bludenz

  • Matthias Tagwerker, Vandans
  • Oliver Scherer, Nenzing

Update Digitale Abschussmeldung

Hintergrund

Mit 23. Mai 2025 trat zur Bekämpfung der Rotwild-Tuberkulose eine neue Verordnung in Kraft.
Gemäß § 4 Abs. 5 dieser Verordnung sind in den Tbc-Kern- und Randgebieten von allen erlegten Schmaltieren und Tieren die linken Unterkieferäste
– von Weichteilen befreit, ausgekocht und desinfiziert –
im Rahmen der Hegeschau (§ 50 Jagdgesetz) zur Altersbeurteilung vorzulegen und dauerhaft zu kennzeichnen.

Diese Neuerung machte eine Anpassung der digitalen Jagdverwaltung erforderlich.

Neu: Abschussnummer für jede Meldung

Ab sofort wird bei jeder Abschussmeldung automatisch eine eindeutige Abschussnummer generiert.
Sie erscheint im Kopf der Meldung unter Name, Jagdrevier und Datum.

Format:
Jagdjahr–fortlaufende 5-stellige Nummer mit führenden Nullen
Beispiel: 2024/2025-00815

Diese Nummer erleichtert die Zuordnung der Datensätze bei der Altersbeurteilung und hilft auch bei späteren Änderungen.
Für bereits eingetragene Abschüsse wurde im Zuge des Updates rückwirkend eine eindeutige Nummer vergeben.

Vorgaben zur Kennzeichnung

Bitte folgende Punkte beachten:

    1. Jeder Unterkiefer ist mit einem wasserfesten Stift mit der Abschussnummer zu kennzeichnen.

    2. Auf jedem Trophäenanhänger muss die gleiche Abschussnummer angeführt werden.

    3. In Zukunft wird die Nummer auch in den Abschusslisten und in der Liste der Abschussmeldungen angezeigt.

Vorstehhundeklub Vorarlberg

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