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Abwurfstangenschau Bezirk Bludenz

Zur richtigen Rotwildbewirtschaftung und Planung ist eine lückenlose Dokumentation der Abwurfstangen unbedingt notwendig. Wer dies ignoriert oder der Meinung ist, dass alles braucht es nicht wird früher oder später Schiffbruch erleiden. Es braucht handfeste Zahlen und Fakten zu einer fachlich richtigen Abschussplanung.

Umsetzen können wir das Ganze nur mit Eurer aller Unterstützung. So bitten wir alle ihre Abwurfstangen, welche ins „Hirschbüchle“ aufgenommen werden sollen, im Sinne einer gemeinsamen, fachlich korrekten Rotwildbewirtschaftung, verlässlich zum fotografieren und vermessen vorzulegen.

Programm

HG Hegegemeinschaft Vorlegezeit
1.1 Walsertal 13:00 - 13:30 Uhr
2.1 Silbertal 13:30 - 14:00 Uhr
2.2 Klostertal 14:00 - 14:30 Uhr
2.3 Lech 14:30 - 15:00 Uhr
3.1 Partenen / Gaschurn 15:00 - 15:30 Uhr
3.2 St. Gallenkirch 15:30 - 16:00 Uhr
3.3 Gauertal, Gamperdelstal, Relstal 16:00 - 16:30 Uhr
4.1 Brand 16:30 - 17:00 Uhr
4.2 Gamperdona 17:00 - 17:15 Uhr

Das „Hirschbüchle Bezirk Bludenz“ wird auch in diesem Jahr wieder erstellt.

Es wäre sehr schön, wenn ganze Serien aufgelegt werden. Für die hoffentlich zahlreichen Besucher bildet sich dadurch ein besserer Überblick. Der Platz ist durch den Sportverein Lorüns bestens bewirtet, womit einer Informativen aber auch geselligen Abwurfstangenschau 2022 nichts im Wege steht.

Es sind natürlich alle JägerInnen, sowie die nicht jagende Bevölkerung herzlichst eingeladen.

Herzlichen Dank für die Unterstützung und Euer Interesse!

Weidmannsgruß
Manfred Vonbank
BJM Bludenz

Fortbildungskurs für „Kundige Personen“

In Vorarlberg werden Jagdschutzorgane mit speziellen Ausbildungen bzw. Fortbildungen befristet zu kundigen Personen bestellt. Kundige Personen haben die Berechtigung, landesweit Wildfleischuntersuchungen durchführen zu dürfen.

Für die Wiederbestellung als Kundige Person ab 2023 ist die Absolvierung von vier Fortbildungsstunden im Zeitraum von 2012 bis 2022 verpflichtend notwendig. Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung werden zwei Fortbildungsstunden angerechnet.

Termin: Mittwoch, 22. Juni 2022, 19:30 Uhr

Ort:        Bäuerliches Schul- und Bildungszentrum für Vorarlberg in Hohenems

Vortragender: Stefan Beck

Thema: TBC-Probenentnahme und Wildbrethygiene

Die Anzahl ihrer absolvierten Fortbildungsstunden wird Ihnen auf Anfrage von der Landesveterinärabteilung oder der Geschäftsstelle mitgeteilt.

Weitere anrechnungsfähige Fortbildungskurse für Kundige Personen finden im Laufe des Jahres statt:

Samstag, 29. Oktober 2022, 16.00 Uhr – 2 Stunden, Ort: Illwerke Zentrum Montafon

Wildbrethygiene – ein Schlüssel für die Zukunft der Jagd, Vortragender: Dr. Armin Deutz

Samstag, 29. Oktober 2022, 19.00 Uhr – 2 Stunden, Ort: inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn

Wildbrethygiene – ein Schlüssel für die Zukunft der Jagd, Vortragender: Dr. Armin Deutz

Anmeldungen bitte per Mail an info@vjagd.at oder einfach das untenstehende Kontaktformular verwenden.

Landesmeisterschaft 2022 – Ergebnisse

Mit Hilfe und der großen Unterstützung der SG Nenzing und des WTC Nenzing unter den bewährten Obmännern Oliver Scherer und Peter Tabernig fanden am Sonntag, dem 1. Mai die Landesmeisterschaften in den jagdlichen Bewerben in der Kugel und in den Schrotdisziplinen Jagdlich Trap und Jagdparcours statt.

Beiden Teams und den inzwischen routinierten Helfern gehört der ganz große Dank der Vorarlberger Jägerschaft für die reibungslose Organisation und unfallfreie Durchführung dieser Bewerbe.

 

Leider fanden nicht ganz so viel Teilnehmer an diesem Wochenende den Weg nach Nenzing. Die Birkwildzählung war ebenfalls an diesem 1. Mai Wochenende angesetzt. Am Wochenende davor war Weißer Sonntag und am darauffolgenden Wochenende Muttertag – also ebenfalls Ereignisse die nicht unbedingt förderlich gewesen wären für die alternative Durchführung.

In der jagdlichen Kugel maßen sich trotzdem 52 JägerInnen auf die 4 Wildscheiben Gams, Rehbock, Fuchs und Keiler.

Jagdliche Kugel

In der jagdlichen Kugel mussten jeweils fünf Schuss auf Wildscheiben in 100 Meter Entfernung abgegeben werden – in unterschiedlichen Stellungen:

  • sitzend aufgelegt (Gamsbock)
  • sitzend angestrichen am festen Bergstock (Fuchs)
  • stehend angestrichen am festen Bergstock (Rehbock)
  • liegend frei (Keiler)

In der Kugelwertung holte sich Heinz Hagen mit 199.5 Ringen den Tagessieg und den Landesmeistertitel bei den Senioren.

Bei den Damen siegte Elena Hagen mit neuem Landesrekord von 197.3 Ringen und erzielte mit diesem Spitzenergebnis das dritthöchste überhaupt geschossene Ergebnis. Auch dafür herzliche Gratulation. Mit sechs Jägerinnen war wiederum eine erfreulich große Anzahl an Damen am Start.

In der Allgemeinen Klasse Jäger siegte Andreas Isele mit herausragenden 198.3 Ringen vor Peter Anton und Christian Barwart.

Die weiteren Landesmeister sind Hubert Natter bei den Jagdaufsehern allgemeine Klasse (191 Ringe) und Hermann Heidegger bei den Jagdaufsehern Senioren (188.2 Ringe). Allen Medaillengewinnern ein kräftiges Weidmannsheil.

Tontaubenschiessen

Im Zuge des Tontaubenschießens galt es möglichst viele der 50 geworfenen Tauben zu treffen. Diese setzten sich zusammen aus 25 Trap-Tauben und 25 in der praxisnahen Disziplin Jagdparcours. Die anspruchsvolle Anlage sowie die inkludierten Doubletten forderten das Können aller Teilnehmer heraus.

Bei eher schlechter Witterung versuchten bereits am Samstag 24 Schützen und erfreulicherweise auch eine Schützin – Sandra Fenkart – Meister in den Schrotbewerben zu werden. Es wurden ganz tolle Leistungen erzielt.

Den Titel des Landesmeisters holte schließlich Samuel Beer mit 2 Tauben Vorsprung auf die taubengleichen Erich Hollenstein, Wilfried Beer und Albert Deuring. Sandra Fenkart erreichte beachtliche 20 Tauben und damit den 19. Rang. Herzlichen Glückwunsch.

jagdliche Kombination

Nach erfolgreicher Absolvierung der Kugel- und Schrotdisziplinen wurde die Ergebnisse summiert (Taube = 3 Punkte) und führten zu folgender Besetzung des Podiums in der Jagdlichen Kombination.

In der jagdlichen Kombination war Erich Hollenstein nicht zu schlagen und holte sich den Landesmeistertitel vor Albert Deuring und Hubert Fenkart, der damit die Vorarlberger Mannschaft für das im August stattfindende Bundesschießen in Kärnten komplettieren wird.

dankesworte

Allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen einen Weidmannsdank und Weidmannsheil.

Dr. Heinz Hagen

Wildtierkalender 2022/23

 

Der Wildtierkalender für das Schuljahr 2022/2023 ist fertig!

Wie bereits im vergangenen Jahr, hat auch der diesjährige Wildtierkalender einen besonderen Schwerpunkt und holt viele faszinierende Wildtiere vor den Vorhang. Heuer dreht sich alles um die verschiedenen Tätigkeiten der Jägerinnen und Jäger im Jahresverlauf. So wird anschaulich gezeigt, welche Revierarbeiten in den vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter anfallen und welche Wildarten dabei im besonderen Fokus stehen. Zugleich wird erklärt, welche Möglichkeiten die Kinder und Jugendlichen haben, sich am Einsatz für die Artenvielfalt zu beteiligen, indem sie beispielsweise im Winter auf den Wegen bleiben und damit den Wildtieren die lebensnotwendige Ruhe einräumen.

Mit spaßigen Spielen und interessanten Rätseln werden auch heuer wieder jagdliche Inhalte und die Kompetenzen unserer Jägerinnen und Jäger kindgerecht transportiert. „Jagd Österreich“ wünscht allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start ins neue Schuljahr und spannende Erlebnisse in unserer schönen Natur!

 

Die Kinderkalender liegen in der Geschäftsstelle der Vorarlberger Jägerschaft auf und können GRATIS abgeholt werden!

 

 

Generalversammlung der Vorarlberger Jägerschaft 2022

Die diesjährige Generalversammlung findet am Mittwoch, 25. Mai 2022 um 19:00 Uhr im Schindlersaal in Kennebach statt.

Tagesordnung:

1. Eröffnung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Begrüßung
2. Gedenken der im Vereinsjahr 2021/22 verstorbenen Mitglieder
3. Genehmigung der Niederschrift über die Generalversammlung vom 25.06.2021 (Protokoll der Generalversammlung 2021)
4. Bericht des Landesjägermeisters
5. Diskussion zum Bericht des Landesjägermeisters
6. Rechenschaftsbericht 21/22
7. Bericht der Rechnungsprüfer
8. Entlastung des Vorstandes
9. Voranschlag für das Vereinsjahr 2022/2023 mit Beschlussfassung
10. Ehrungen
11. Entscheidungen über Anträge der Mitglieder
12. Grußadressen
13. Allfälliges

Gemäß Satzung (§12 Abs.6) sind Anträge, welche der Generalversammlung zur Entscheidung vorgelegt werden sollen, bis spätestens 1 Woche vor der Generalversammlung (18. Mai 2022) bei der Geschäftsstelle der Vorarlberger Jägerschaft in 6845 Hohenems, Markus-Sittikus-Straße 20/2.OG., schriftlich einzubringen, andernfalls können sie nicht mehr berücksichtigt werden.

In der Generalversammlung sind gemäß § 13 Abs.1 der Satzung die Mitglieder des Vorstandes, die Ehrenmitglieder sowie die Vereinsmitglieder mit vorschriftsmäßig ausgestellter Delegiertenkarte wahlberechtigt. Es steht jedoch jedem Mitglied frei, an der Generalversammlung teilzunehmen und dort das Wort zu ergreifen.

Es wird darauf hingewiesen, die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültigen COVID-19 Bestimmungen einzuhalten. 

Auer Tontaubenschießen 2022

Programm

Freitag, 20. Mai 2022 – TRAINING und WETTKAMPFTAG

Von 9 Uhr bis 18.00 Uhr

Begleitetes schießtechnisches Training mit einem Schießtrainer.

Vor allem für Anfänger, für NichtjägerInnen – für Jedermann, aber auch für routinierte Schützen!

Trainingspaket pro ¾ Stunde mit Tauben + Munition + Betreuung:  € 25,-

Nur mit Voranmeldung bei der Schießreferentin des Bez. Bregenz:

Margot Boss–Deuring:

Tel. 05574/42597 info@waffendeuring.at

 

NEU: zusätzlich kann am Freitag ab 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr auch Wettkampf geschossen werden (für die Samstagswertung!)

Samstag, 21. Mai 2022: WETTKAMPFTAG

 von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Im Steinbruchareal „Heiligen Wald“ der Fa. Rüf. Vis a vis vom Kieswerk / Ortsanfang Au

Nenngeld:                    € 20,- (incl. 10er Serie und Munition)

Standwaffen:               (Leihwaffen) werden zur Verfügung gestellt!

Bewirtung: Für beste Bewirtung und Veranstaltungsbetreuung sorgt das bewährte Team des Jägerstammtisches der Hegegemeinschaft 1.4

Preisverteilung:

ca. 19.30 Uhr in der Halle der Fa. Gebr. Rüf, Kieswerk in Au

Hinweise

Es dürfen nur Schrotwaffen im Kal. 12 und nur mit Standmunition verwendet werden! Aus Gründen des Umweltschutz verwenden wir ausnahmslos Standmunition verwendet werden! Aus Gründen des Umweltschutzes verwenden wir ausnahmslos Standmunition mit Stahlschrit. Lauf Auskunft kompetenter Büchsenmacher kann diese Munition aus jeder herkömmloichen Flinte im Kal. 12 verschossen werden. Dennoch ist jeder Schütze selbst für die Tauglichkeit seiner Flinte für Stahlschrot verwantwortlich. Im Zweifelsfall –> Standwaffen verwenden!

 

Den Anweisungen der Schießleitung und Standaufsichten ist bitte unbedongt Folge zu leisten.

Bewerbsleitung und Auskünfte:

Margot Boss-Deuring

Tel. 05574 / 42597 oder 0664 / 2119129

Mail: info@waffendeuring.at

Landesjagdhundetag 2022

Am Samstag, den 14. Mai 2022, findet ab 10.00 Uhr im Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum in Hohenems der Landesjagdhundetag zusammen mit der Pfostenschau und Verleihung der Jagdhundeführerabzeichen statt.

Die Pfostenschau ist zugleich auch Abschluss der Ausbildung für die Jungjägerinnen und Jungjäger sowie die Ausbildungsjäger. Sie erhalten im Hinblick auf die bevorstehende Prüfung ein klares Bild über das Aussehen und die Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Jagdhunderassen. Weiters erhalten sie sämtliche Informationen über die Ansprechpartner der vertretenen Jagdhunderassen.

Die beiden Institutionen Vorarlberger Jägerschule und Landesjagdhundereferat ergänzen ihre Interessen vorbildlich und nutzen die Synergien durch die gemeinsame Durchführung des Jagdhundetages.

Zudem bietet diese Veranstaltung den einzelnen Jagdhundeklubs die Möglichkeit, ihre Hunde einem größerem Kreis von Jägern und Jagdhundeinteressierten in geeigneter Form vorzustellen.

Im Rahmen einer fiktiven Niederwildjagd werden die neun in Vorarlberg vertretenen Jagdhundeklubs ihre Hunderassen und Arbeiten vorzeigen. Der Landesjagdhundereferent Maximilian Auerbach wird die Pfostenschau sowie die einzelnen Arbeiten moderieren.

Die Rheintaler Jagdhornbläsergruppe wird mit Jagdsignalen den angehenden Jägern das Brauchtum näher bringen. Die Jagdhornbläser werden auch alle anwesenden Jungjägerinnen und Jungjäger, Ausbildungsjäger, Jäger und Freunde der Jagd mit dem Signal „Zum Essen“ zu einem Schüsseltrieb einladen, welcher in bewährter Manier vom Team des Klubs Deutscher Wachtelhunde organisiert wird.

Die Veranstalter freuen sich über einen regen Besuch der Vorarlberger Jägerschaft, von Jagdhundefreunden und von Freunden der Jagd.

Rehkitzrettung

In den Monaten Mai/Juni werden mehrheitlich die Rehkitze gesetzt. Ihr gepunktetes Fell, kombiniert mit ihrem natürlichen Verhalten sich ins hohe Gras zu ducken, macht die Kitze nahezu unsichtbar für Fressfeinde. Diese Strategie des Rehwildes ist aber leider nicht gegen den Einsatz von Mähwerken ausgelegt.

Da die erste Mahd in derselben Zeit stattfindet wie die Setzzeit, fallen laut Schätzungen jährlich bis zu 25.000 Rehkitze in Österreich den Mähwerken zum Opfer. In Vorarlberg dürfte es sich um mehrere hundert Jungtiere handeln. Um den Mahdverlust so gering wie möglich zu halten, gibt es vielerlei einfache und praktikable Techniken. Sehr bewährt hat sich mittlerweile insbesondere der Einsatz von Drohnen.

Bereits vor einigen Jahren wurde damit begonnen Drohnen mit Wärmebildkameras zur Rettung von Rehkitzen einzusetzen. Diese Methode ist sehr effizient und ermöglicht ein schnelles und zuverlässiges Absuchen von Wiesen, welche anschließend gemäht werden können. Viele Jäger und Landwirte möchten diese Technik zum Schutz von Rehkitzen einsetzen, nur ist es oft schwierig verfügbare Drohnenpiloten in der Nähe zu finden.

Um diese Lücke zu schließen und die Kommunikation zwischen den Interessengruppen zu vereinfachen, wurde vom Tiroler Jägerverband die Plattform „Rehkitzrettung – gemeinsam gegen den Mähtod“ erstellt. Nun hat sich die Vorarlberger Jägerschaft dieser erfolgreichen Plattform angeschlossen.

Förderungsprojekt

Um den Einsatz dieser bewährten Technik weiter zu forcieren unterstützt die Vorarlberger Jägerschaft das Engagement der Vorarlberger JägerInnen durch Anerkennungsbeitrag für Drohneneinsätze sowie Zuschüsse zur Anschaffung von Vergrämungsgeräten (siehe unten).

 

Gefördert werden die gemeldeten Einsätze von DrohnenpilotInnen, welche auf der Plattform http://www.rehkitzrettung.at registriert sind. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der Anzahl Einsätze bzw. der abgeflogenen Fläche pro Einsatz.

Gefördert werden Einsätze in drei Kategorien: „klein“ (<10 ha) mit € 40, „mittel“ (10-20 ha) mit € 70 und „groß“ (ab 20 ha) mit € 120 je Einsatz.

Einsatz von Wärmebilddrohnen

Drohnen, welche für die Rehkitzrettung eingesetzt werden, verfügen über eine Echtbild- und eine Wärmebildkamera. Die hochsensible Wärmebildkamera misst und visualisiert die Temperaturen am Boden, wodurch deutlich wärmere Objekte erkannt werden können und die versteckten Rehkitze sichtbar werden.

Am besten funktioniert dies in den frühen Morgenstunden, wenn der Boden und die Vegetation kühl sind und noch nicht von der Sonne aufgewärmt. Je nach Bewölkungsgrad bzw. Sonnenscheindauer und technischen Möglichkeiten der Wärmebildkamera ist es ggf. auch am Vormittag oder gar noch später möglich, Rehkitze aufzuspüren.

Die Felder, welche später gemäht werden, werden in einem Raster abgeflogen. Dies erfolgt entweder manuell gesteuert oder nach einer zuvor festgelegten und programmierten Route. Je nach Wärmebildkamera wird dabei in einer Höhe von rund 80 m geflogen. Dadurch ist es möglich, in kurzer Zeit relativ große Flächen abzusuchen.

Registrierung für Drohnenpiloten

Um sich als Drohnenpilot eintragen zu lassen, müssen Sie sich einfach auf der Homepage http://www.rehkitzrettung.at als solcher registrieren . Die Vorarlberger Jägerschaft wird Sie daraufhin kontaktieren und Sie anschließend in die Datenbank bzw. auf der Karte eintragen.

Die Registrierung ist kostenlos und es ist jedem Piloten selbst überlassen wann und wo er zur Verfügung steht.

 
 

Förderung von Vergrämungsgeräten

Zusätzlich zur Unterstützung von Drohneneinsätzen fördert die Vorarlberger Jägerschaft im Zuge des neu gestarteten Projektes auch den Kauf von Vergrämungsgeräten für die Rehkitzrettung.

Dabei handelt es sich um innovative Geräte, die mit variablen akustischen und optischen Signalen zur allgemeinen Wildvergrämung (Kitzrettung, Wildschadensvermeidung usw.) eingesetzt werden können. Diese verfügen zumeist über verschiedene Betriebsfunktionen, die für die Kitzrettung oder zur Wildvergrämung eingesetzt werden können. Die Abfolge der optischen und akustischen Signale hat zur Vorbeugung eines Gewöhnungseffekts keine Regelmäßigkeit. Durch eine 360-Grad-Bauweise, kann eine gleichmäßige Vergrämungswirkung in einem Umkreis von mindestens 100 Metern erreicht werden. Das entspricht einer Fläche von etwas mehr als drei Hektar.

Wichtig ist, dass diese Maßnahme erst am Tag bzw. Abend vor dem geplanten Mähtermin umgesetzt werden, ansonsten droht die Gefahr der Gewöhnung, was folglich dazu führt, dass die Geiß das Kitz wieder zurück in die angestammte Wiese bringt.

 

Insgesamt wird die Anschaffung von 50 Geräten mit jeweils € 50 gefördert. Damit diese Geräte möglichst homogen über Vorarlberg verteilt werden können, können pro Betrieb bzw. pro Jagdgebiet maximal vier Geräte bestellt vom zuständigen Jagdschutzorgan bzw. Pächter bestellt werden.

Bei Interesse bzw. Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle der Vorarlberger Jägerschaft.

Abwurfstangenschau in Schönenbach

Die Bezirksgruppe Bregenz der Vorarlberger Jägerschaft lädt herzlichst zur diesjährigen Rotwild-Abwurfstangenschau in Schönenbach ein.

Neben der Hegeschau bietet die Erfassung der Abwurfstangen eine wichtige Möglichkeit aussagekräftige Daten über die Struktur des männlichen Rotwilds zu erheben. Diese sind bedeutend um den Entwicklungstrend unserer Rotwildbestände zu erkennen und daraus Rückschlüsse ziehen zu können.

Aus diesem Grund bitten wir alle Reviere darum die 2022 gefundenen Abwurfstangen, vom 6. Kopf aufwärts, im Rahmen der diesjährigen Abwurfstangenschau vorzulegen. Weiters ist es auch erwünscht wieder Serien der besten Hirsche vorzulegen.

Aus den vorgelegten Abwurfstangen wird im Anschluss das Hirschbüchle 2022/23 erstellt.

Programm

Die Bewertung der Abwurfstangen durch die Bewertungskommission sowie das Fotografieren der Stangen für das Hirschbüchle erfolgt von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Bitte die unten angeführten Anlieferungszeiten möglichst einhalten:

 

HG

Revier

Vorlegezeit

1.3b

Mellau

14:00 Uhr

1.4

Argenwald

14:15 Uhr

 

Brendler

14:30 Uhr

 

Gaut-Litten-Schneeloch

14:30 Uhr

 

Vorderhopfreben

14:45 Uhr

1.5a

Egg I

14:45 Uhr

 

Feuerstätter

14:50 Uhr

1.5b

Hirschberg

15:00 Uhr

 

Wirmboden

15:10 Uhr

 

Weissenbach

15:15 Uhr

 

Schönenbach

15:20 Uhr

 

Mellenstock

15:30 Uhr

 

Ifer

15:40 Uhr

 

Rubach

16:00 Uhr

 

Halden

16:30 Uhr

1.6

Gatter-Wildental

16:30 Uhr

 

Mahdtal/Höfle

16:40 Uhr

 

Auen/Ifen

16:50 Uhr

 

Gemstel

17:00 Uhr

Bitte unbedingt die Parkmöglichkeit vor Schönenbach verwenden!

Nur Stangenanlieferer dürfen bis zum Ausstellungsplatz zufahren.

 

Impressionen der letztjährigen Veranstaltung