Wahlvorschlag

Neuer Landesjägermeister an der Spitze der Vlbg. Jägerschaft.

Der Vorstand der Vorarlberger Jägerschaft stimmte für einen Wahlvorschlag, welcher nun bei der schriftlichen Generalversammlung 2020 behandelt wird.

Nachdem LJM Dr. Christof Germann bekannt gab, dass er aufgrund geänderter beruflicher Rahmenbedingungen, mit Ablauf der Funktionsperiode das Amt des Landesjägermeisters niederlegt, steht nun mit Dr. Christoph Breier der vom Vorstand unterstützte Kandidat für die Nachfolge fest.

Mit Univ.Doz. Dr. Christoph Breier soll auch zukünftig ein Kenner der Jagd in Vorarlberg die Geschicke der Vorarlberger Jägerschaft lenken. Er übte neun Jahre lang die Funktion des Hegeobmannes in der Wildregion 1.4 (Hintere Bregenzerach) aus und bringt durch sein bisheriges Engagement im Landesvorstand sowie als vormaliger Landesjägermeister-Stellvertreter bereits einiges an Erfahrung im internen Bereich der Jägerschaft mit. Als langjähriger Pächter im hinteren Bregenzerwald hat Dr. Breier einen wertvollen Einblick in die Jagdpraxis sowie in die Herausforderungen der modernen Jagdwirtschaft erlangt.

Entsprechend des Wahlvorschlags soll die Funktion der drei stellvertretenden Landesjägermeister in der kommenden Periode durch das bisherige LJM-Team Dr. Christof Germann, Mag. Jürgen Rauch und Sepp Bayer übernommen werden.

Das bestehende Team soll um Dr. Christoph Breier ergänzt werden.

Die Arbeitsweise im Landesjägermeister-Team hat sich in den vergangenen drei Jahren bewährt. Durch die Weiterführung und Erweiterung des Führungsteams ist ein hohes Maß an Kontinuität gewährleistet.

„Wie in einem modern gestalteten Unternehmen teilen wir unsere Verantwortung nach Kompetenzen in einem gemeinsamen Führungsteam und stärken damit die Handlungsfähigkeit der gesamten Jägerschaft in Vorarlberg.“ so Breier. Es ist weder zeitgemäß noch die richtige Lösung für die Herausforderungen der Jägerschaft, alle Verantwortung auf einer einzigen Person zu konzentrieren.

Die Wahl und Abstimmung über den Wahlvorschlag findet aktuell im Zuge einer schriftlichen Generalversammlung der Vorarlberger Jägerschaft statt, da die für Mai anberaumte Versammlung aufgrund der Covid-19 Situation abgesagt werden musst. Die 258 Delegierten sind nun dazu aufgerufen auf dem Wege der Briefwahl ihre Stimme abzugeben.

Landesweite Vernetzung durch Bezirksjägermeister

Die vier Bezirksjägermeister unterstützen das Landesjägermeister-Team, indem sie für die lokale Vernetzung und eine rasche und direkte Kommunikation sorgen. Strategie und Arbeitsprogramm werden mit dem Landesjägermeister-Team gemeinsam festgelegt, für die lokale Umsetzung sind die Bezirksjägermeister verantwortlich.

Bezirksjägermeister von Bregenz ist der Schwarzenberger Unternehmer Hans Metzler. Bezirksjägermeister in Bludenz ist KR Manfred Vonbank, hauptberuflicher Jagdaufseher und Jagdschutzorgan. Dr. Wolfgang Hofmann, Primar am LKH Feldkirch, als Bezirksjägermeister von Feldkirch sowie der Dornbirner Martin Rhomberg als Bezirksjägermeister von Dornbirn komplettieren das Team der Jägerschaft.

Mit Gernot Heigl MSc als Geschäftsführer steht ein erfahrener Jäger, Wildbiologe und Vortragender der Jägerschule für Anfragen von Jägerinnen und Jägern zur Verfügung. Gernot Heigl ist zusätzlich Ansprechperson für Medienanfragen.

Großes Interesse an der Jagd in Vorarlberg

Die Vorarlberger Jägerschaft steht auch in Zukunft für ein ausgeglichenes Miteinander zwischen Mensch und Wildtier. Mit der Fortführung der aktiven Öffentlichkeitsarbeit soll in der Bevölkerung Verständnis für die Wildtiere und ihre Lebensräume geschaffen werden.

Das Interesse an der Jagd in Vorarlberg steigt ständig an – die angebotenen Vorbereitungskurse für die Jagdprüfung sind mit jährlich 130 Personen bis auf den letzten Platz gefüllt. Erfreulicherweise nimmt auch der Anteil der Jägerinnen stetig zu, unter den AbsolventInnen befinden sich rund 25% Frauen.

Insgesamt zählt der Verein der Vorarlberger Jägerschaft 2.400 Mitglieder.

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